Berlin war nie ein Ort für die Premieren Jean-Luc Godards. Lieber fuhr er nach Cannes. Nun, da der letzte große Pionier der filmischen Moderne ins Greisenalter eingetreten ist – er wurde im Dezember 91 Jahre alt – wurden gleich mehrere seiner Arbeiten auf der Berlinale präsentiert. Er selbst reiste wie immer nicht an, nahe kommen kann man ihm trotzdem. Dies liegt weniger an seinen beiden im Festival-Rahmenprogramm gezeigten Filmen „Sauve qui peut (la vie)“ (1980) und „Notre Musique“ (2004). Die wirkliche Sensation besteht in einer Ausstellung. „Sentiments, Signes, Passions“ (Gefühle, Zeichen, Leidenschaften) lädt ein, sich mitten hinein zu begeben in die Denkräume eines der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Hier erfüllt sich nichts Geringeres als die alte Vision eines „begehbaren Films“.

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