Zwei Jahre sind seit dem rassistischen Anschlag in Hanau vergangen. Nicht genug Zeit, um die gewaltvolle Ermordung von neun Menschen zu verarbeiten. Aber doch ausreichend, um eine angemessene Aufarbeitung zu erwarten. Die treibende Kraft hinter Aufklärung und Erinnerung sind – wie bereits im Fall des NSU-Terrors – die Hinterbliebenen der Opfer. Durch ihren Einsatz in der „Initiative 19. Februar“ oder der „Bildungsstätte Ferhat Unvar“ leisten sie einen unschätzbaren gesellschaftlichen Beitrag, der weit über Hanau hinausgeht. Das darf nicht darüber hinwegsehen lassen, dass es in erster Linie die Aufgabe der Behörden, der Politik und der Öffentlichkeit ist, sowohl den Hergang der Tat als auch ihre Ursachen und Hintergründe aufzudecken.

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