Berlin - Mit Anfang 30 verfällt die Großstädterin Henriette in eine Sinnkrise. Das Leben scheint an ihr vorbeizuziehen. Während ihre Kommilitonen das Studium längst beendet haben, ihre Karriere starten und Kinder bekommen, steckt sie seit Jahren mit ihrem Dissertationsthema fest und findet keinen passenden Lebenspartner. Die Situation spitzt sich weiter zu, als Henriette schwanger wird und sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet. Das schlechte Gewissen lässt sie nicht los. Es ist der Beginn einer ernsthaften Depression. Zukunftsängste, Schuldgefühle und die Trauer um das ungeborene Kind mutieren zu einer klaustrophobischen Krise.

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