Sie hat mich einfach gefragt. Sie glaubte, ich erhielte ständig Briefe von Ehefrauen, die den Verdacht hegen, ihre Männer hätten meine Dienste in Anspruch genommen. Und fürchtete deshalb, ich könnte ihren Brief achtlos wegwerfen. Es war jeder Zeile anzumerken, wie sie litt. Weil sie das nicht sein wollte: eine eifersüchtige Ehefrau.

„Hat mein Mann mit Ihnen geschlafen?“ Sie war sich nicht völlig sicher, konnte aber die Zeichen nicht ignorieren: der Browser-Verlauf ihres Mannes. Diese Berlinreise und das luxuriöse Hotel. Der Argwohn ließ sich nicht vertreiben, seit Tagen fand sie keine Ruhe, malte es sich aus. Machte sie sich nur verrückt? Nur weil er auf dieser Escort-Website gewesen war, musste er doch nicht gleich zahlender Kunde dort sein. Ihn direkt zu konfrontieren, wagte sie nicht.

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