Berlin - Es war sechs Uhr morgens, und der Tag begann. Man hörte ein Tapsen durch den Flur, dann ein „Mama“, und schließlich kletterte die Vierjährige in unser Bett. Sie legte sich zwischen meinen Mann und mich. Dann stieg sie auf mich, legte sich flach auf meinen Oberkörper. Sie presste ihre Wange gegen meine Wange. Es war kuschelig, gemütlich, etwas ungünstig war nur, dass ich fast erstickte, denn eine Vierjährige kann ganz schön schwer sein. Einen Moment später rollte sie hinunter und verschwand unter der Bettdecke. Dann tauchte ihr kleiner runder Kopf wieder auf. „Mama“, sagte sie und machte eine bedeutungsvolle Pause. „Ist heute Muttertag?“

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