Berlin - Sicher, Corona hat jede Menge guter Ideen hervorgebracht, vor allem in der Gastronomie. Kürzlich wurde in dieser Zeitung über eine neue App berichtet, die sich HomeMealDeal nennt. Ein pfiffiger Elektrotechnik-Ingenieur namens Martin Schmidt hat sie erfunden. Ähnlich wie bei Uber, wo Privatpersonen einfach Taxifahrer werden können, können mit HomeMealDeal nun Hobbyköche ihre eigene Küche als Restaurantküche deklarieren. Ihre Gäste finden sie über die App, wo sie ihre Gerichte mit dem jeweiligen Preis abbilden. Diese kann man dann per Klick bestellen und zu einer verabredeten Zeit abholen. Mancher Hobbykoch liefert sogar nach Hause.

Falls Sie nun ebenso erstaunt sind wie ich und sich fragen: „Echt, so etwas ist tatsächlich erlaubt?“ Dann lautet die Antwort: „Ja.“ Ein paar niedrigschwellige Hürden sind allerdings eingebaut: Die Privatköche – Vorsicht, nun kommt ein sehr deutsches Wort – müssen etwa eine „Lebensmittelpersonalhygiene-Karte“ beantragen, was sich gegen eine mündliche Erstbelehrung und eine Gebühr von einmalig 20 Euro beim Gesundheitsamt erledigen lässt (die größte Hürde sind hier wohl dessen Sprechzeiten). Auch müssen die Ordnungsämter mitspielen und generell erlauben, dass ihr Bezirk an diesem Start-up-Projekt teilnimmt.

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