Berlin - Wie überall ist auch in der Gastronomie eine neue Zeitrechnung angebrochen, die zwischen dem Vor und dem Nach der Pandemie unterscheidet. Diese Woche besuchte ich The Cord, ein neues Restaurant, das ursprünglich Anfang November eröffnen wollte. Vor der Pandemie wäre ein Restaurant in diesen fetten Dimensionen – Fine-Dining-Grillkonzept mit einstigem Sternekoch als Küchendirektor, 100 Sitzplätze in teuerstem Art-déco-Interieur und Vorspeisen ab 18 Euro aufwärts – zwar ein Wagnis gewesen. Aber eins mit Bombenaussichten: 34 Millionen Übernachtungsgäste zählte Berlin im Jahr vor Corona. Kongresse, Messen und Geschäftsreisen waren ein wichtiger Umsatzfaktor, und Touristen machten uns zur drittliebsten Reisestadt in ganz Europa. Will heißen, fürs Gros der Gastronomen lief es bestens und trotz des satten Angebots in Berlin gab es noch jede Menge Hunger nach Neuem.

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