Das Filmprojekt DAU verdankt seinen Titel dem Spitznamen des einzigen sowjetischen Nobelpreisträgers, des Physikers Lew Landau. Das wissenschaftliche Institut, an dem er unter anderem an der sowjetischen Atombombe forschte, wurde zum Vorbild für ein fiktives Institut, das als ein riesiges Filmset im ukrainischen Charkiw entstanden ist und die Lebensgeschichte des Wissenschaftlers mit dem Porträt von 30 Jahren Sowjetgeschichte verbindet. Was als Dreh eines normalen Kinofilms unter der Regie von Ilja Chrschanowski begann, wurde zu einem „work in progress“, in dem das Leben der Menschen im historischen Set zum eigentlichen Material des Filmes wurde. Es entstand eine Mikrogesellschaft, die fast drei Jahre lang auf eine geheime Zeitreise ging. Gefilmt wurde mit einer Kamera und ohne Skript.

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