Berlin - Irgendwie fühlt es sich komisch an: Trotz immer stärkerer Ausbreitung der Delta-Variante, des Triumphzugs der Taliban in Afghanistan und wechselnder Wahlprognosen zeigt sich die Börse unbeeindruckt und erklimmt Tag für Tag ein neues Allzeithoch. Der DAX durchbrach diese Woche erstmals die 16.000-Punkte-Marke. Der amerikanische Leitindex S&P 500 legte einen neuen Rekord hin. Die Frage für den Anleger: Steigen die Kurse weiter? Ist die Party nicht schon vorbei? Wenn es am schönsten ist, soll man ja bekanntlich aufhören. Oder einfach weitermachen?

Wagen wir dazu mal einen Blick in die Vergangenheit. Wer im Herbst 2007 zum Allzeithoch in den MSCI World All Countries World – einen Index, der quasi den weltweiten Aktienmarkt repräsentiert – investiert hätte, erlebte danach einige Jahre Verlust. Erst fünf Jahre später konnte der Kurs wieder das vorherige Niveau erreichen. Wäre es also ein Fehler gewesen, in jenem Herbst 2007 zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt zu investieren? Nein, denn bis heute hätte sich das damals investierte Vermögen deutlich mehr als verdoppelt.

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