Berlin - Die USA und Russland ähneln sich in vielem. Beide sind mächtig geworden durch die Eroberung einer riesigen Landmasse, sie unterwarfen „ihre“ Ureinwohner, merzten sie aus oder christianisierten sie. Beide können sich nicht vorstellen, von ihrem imperialen Sockel in die Niederungen eines normalen Nationalstaates abzusteigen. Beide marinieren sich in kollektiver Megalomanie und frönen einem Nationalismus aus dem 19. Jahrhundert. Beide haben Europa entscheidend vom Faschismus befreit und sehen es als legitim an, mit dem Einsatz von Atomwaffen zu drohen. Beide missachten das Völkerrecht, lancieren Cyberattacken und schauen gern auf den Rest der Welt als gallisches Dorf.

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