Berlin - Um es gleich vorweg zu sagen, ich bin spätestens seit der Corona-Pandemie im Grunde ein glücklicher Fußball-Abstinenzler. Und das nicht nur, weil der Genuss eines Fußballspiels am Fernseher ohne Zuschauer eine echte Folter der Langeweile ist. Meine Abneigung gegen den Sport hat andere Gründe. Früher war das mal anders. Meine erste Dauerkarte für die Südtribüne des Westfalenstadions (für mich heißt der Signal Iduna Park immer noch so) in Dortmund, der Heimstätte von Borussia Dortmund, bekam ich zu meinem 13. Geburtstag geschenkt und hatte sie fast zehn Jahre. Ich erinnere mich an drei wundervolle Jahre während des Studiums ins München, als Shinji Kagawa und Mario Götze den FC Bayern und die bayerische Bevölkerung an den Rand eines Nervenzusammenbruchs schossen. Bratwurst, Bier und schwarz-gelbe Tore: eine wunderschöne Zeit.

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