Berlin - Wer das erste Mal in Berlin unter der Dusche steht, der macht in der Regel eine unschöne Erfahrung, die von anderen Berliner*innen gerne mit viel Leid im Blick bestätigt wird: Der Berliner Wasserstrahl fühlt sich an, als ob man mit einem nassen Handtuch verprügelt wird. Nach der Dusche ist die Haut so trocken, dass man sich eigentlich stundenlang in Kakaobutter wälzen müsste, um die übelste Austrocknung zu vermeiden. Das alles hat einen so harmlosen, wie knallharten Grund, und der heißt Kalk. Das kleine Wort mit den vier Buchstaben bezeichnet den wohl größten Feind von Haut und Heim, denn das Berliner Wasser ist zwar an sich ein gutes, enthält ordentlich Mineralien und Spurenelemente, ist aber mit einer sogenannten Gesamthärte von 14 Grad dH im Charakter hart, ein echtes Berliner Brett.

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