Berlin - Zu wissen, dass man verloren hat, ist oft eine bittere Erfahrung. Gerade wenn sie von einer schallenden Ohrfeige des Bundesrechnungshofs begleitet wird. 6,5 Millionen Euro hat das Bundesinnenministerium für die Entwicklung des staatlichen E-Mail-Anbieters De-Mail ausgegeben. Der Grund für dessen Einführung: Bis heute weigern sich zahlreiche Behörden, über die privaten E-Mail-Adressen der Bürger zu kommunizieren. Die Einführung von De-Mail sollte dieses Problem lösen und den Bürgern die rechtssichere Kommunikation mit Behörden ermöglichen. Eigentlich eine gute Idee, so schien es, aber daraus wurde nichts. Denn kaum jemand nutzt den öffentlichen E-Mail-Service.

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