Berlin - Die Currywurst wird jetzt nicht nur von Klimaschützern und Selbstoptimierern bedroht, sondern auch noch von anderer Seite. Denn eigentlich dürfe man das Wort „Curry“ ja gar nicht mehr sagen. Das zumindest sagt jetzt die amerikanisch-indische Bloggerin Chaheti Bansal. Der Grund: Das Wort sei von „Weißen populär gemacht (worden), die sich nicht die Mühe machen konnten, die tatsächlichen Namen unserer Gerichte zu lernen“. Die Forderung der Aktivistin: Man solle sich den Gebrauch des Wortes abgewöhnen.

Nur wie geht das in einer Stadt, die die Currywurst (prinzipiell eine billige Bratwurst mit Zuckersoße und staubigem Pulver) in 784 Jahren Stadtgeschichte als einziges kulinarisches Aushängeschild hervorgebracht hat? Die Berliner Zeitung am Wochenende wollte also wissen: Wie geht es den Leuten dort, wo Currywurst nicht bei Hipstern Sodbrennen und Völlegefühl verursacht, sondern als „Kraftriegel der Arbeitnehmer“ gilt und noch täglich als vollwertige Mahlzeit gegessen wird?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.