Berlin - Man kann den Parteien nicht vorwerfen, die Relevanz des Klimawandels auf der politischen Agenda runterzuspielen. Vom „Bewahren der Schöpfung“ spricht die CDU, die SPD macht es nicht unter dem Schlagwort „Bewältigen einer Menschheitsaufgabe“, selbst die FDP sieht sich „im Wettlauf mit der Erwärmung des Planeten“. In Anbetracht der jüngsten Wetterextreme liest es sich fast hoffnungsvoll. Wenn da nicht die Realität wäre: Die jüngsten Verhandlungen der G20-Umweltminister um ehrgeizigere Klimaziele sind gescheitert. Eine gemeinsame Erklärung, das 1,5-Grad-Ziel bis Ende 2030 zu erreichen, blieb aus. Die CO2-Emissionen sinken langsamer als sie es könnten und laut internationaler Vereinbarungen müssten. Die Erwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit liegt bereits bei plus 1,2 Grad, in Deutschland sogar bei 1,6 Grad. 

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