Frau Rützel, wer hat Sie diese Woche wütend gemacht?

Daniela Büchner und Ennesto Monté mit einer Neuauflage ihrer Jetzt-ist-es-für-immer-naja-obwohl-Beziehung. Wenn Sie nicht wissen, wer die beiden sind, beglückwünsche ich Sie ausdrücklich und rate: Hände weg von Google, oder Sie stürzen kopfüber in eine Trash-TV-Parallelwelt voller verstörender Wandgemälde, Penisvergrößerungen und Rabattcodes. Fairerweise muss ich allerdings zugeben, dass ich nicht wirklich wütend auf die beiden gerade mal wieder neu verbandelten und fünf Minuten später schon wieder jäh geschiedenen Schrägvögel bin, sondern natürlich eigentlich auf mich selbst, weil ich in deren Beziehungs-Schurliwurli kompetenter bin als in den Partnerschaftsverläufen meiner real existierenden Freunde. Das einzig Positive an der Büchner-Montéschen-Daueraufwärmerei ist, dass ich bei jedem neuen, sogenannten Liebescomeback mit warmen Gefühlen an meine Mutter denke. Sobald jemand ihr dieselbe Geschichte versehentlich mehrfach erzählt, pflegt sie nämlich zu fragen: „Sind wir hier etwa beim Wiederholungsverein?“ Und ich fürchte, Daniela Büchner und Ennesto Monté sitzen unabwählbar im Vorstand.

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