Berlin - Es gibt wohl kaum ein symbolträchtigeres Begleitstück der aktuellen Covid-19-Pandemie als Masken. Für wenige sind sie verhasste „Maulkörbe“ überzogener Corona-Maßnahmen, für die große Mehrheit dagegen nur ein kleines Übel im Schutz gegen das gefährliche Virus. Ihr Ruf bleibt trotzdem durchwachsen, ihre Zweckmäßigkeit wurde anfangs sogar von der Weltgesundheitsorganisation infrage gestellt. Dazu kommt: Einige besonders gierige CDU/CSU-Parlamentarier besserten sich mit korrupten Maskendeals gleich ihre – im Vergleich mauen – Politikergehälter mit bis zu sechsstelligen Summen auf. Ja, Masken schützen, nur vor Raffgier eben nicht.

Seit April vergangenen Jahres sind Mund-Nasen-Bedeckungen verpflichtendes Schutzinstrument im Kampf gegen die Pandemie. Orientiert haben sich die Regierenden bei den vielfach wechselnden Regelungen immer am aktuellen Infektionsgeschehen, an Inzidenz- und R-Werten. Richtig so, auch die Maskenpflicht ist eine Form der Grundrechtseinschränkung. In den vergangenen 15 Monaten gab es in der Pandemiebekämpfung aber, wortwörtlich, kaum Atempausen. Die weitreichende Maskenpflicht war alternativlos, die Beschneidung dieser Grundrechte immer gerechtfertigt.

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