Berlin - Späte Einsicht bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Am Mittwoch korrigierte sie bei einer Diskussionsrunde ihre Einstellung zum Feminismus, bezeichnete sich – ganz offiziell – als Feministin. Vor vier Jahren weigerte sie sich noch öffentlich, sich „mit fremden Federn“ zu schmücken, wollte bei einem Frauengipfel das F-Wort nicht aussprechen. Jetzt die Offenbarung: „Dann bin ich Feministin“ – später fügte sie sogar hinzu: „Ja, wir sollten alle Feministen sein.“

Anscheinend hat Merkel, promovierte Physikerin, die Einfachheit des Feminismusbegriffs nie richtig verstanden. Erst die niederländische Königin Maxima habe ihr verständlich gemacht, dass es im Kern doch darum gehe, „dass Männer und Frauen in der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und am gesamten Leben gleich sind“.

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