Berlin - Der am Mittwoch veröffentlichte Väterreport des Bundesfamilienministeriums liefert trotz aller Fortschrittsbekundungen im Einführungstext („Viele Väter kümmerten sich mehr als je zuvor um die Bildung und Betreuung ihrer Kinder.“) vor allem bittere Erkenntnisse. Zwar wünscht sich die Mehrheit der Väter, die Hälfte der Kinderbetreuung zu übernehmen, fast genauso viele wollen auch eine gleichberechtigte Aufgabenverteilung von Lohn- und Sorgearbeit innerhalb der Familie. Doch gleichzeitig weigert sich mehr als jeder zweite Vater überhaupt Elternzeit zu nehmen, ein Viertel dieser sich Weigernden gab sogar freimütig als Begründung an, dass sie einfach keine Betreuungszeit nehmen wollten. Heißt übersetzt: Sie hatten keinen Bock, sich um die Kinder oder das Kind zu kümmern.

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