Man würde ihr nicht unbedingt Superkräfte zutrauen, dieser blassen Berlinerin, deren Alltagswelt sich in letzter Zeit auf die Buslinie M41 beschränkt. Genauer gesagt auf die wenigen Stationen zwischen ihrer Wohnung und der ihrer Eltern. „Da weiß ich, dass an beiden Enden ein sicherer Ort ist“, erklärt sie. Die Mittzwanzigerin kämpft immer wieder mit Angststörungen. Corona hat den Umgang damit nicht einfacher gemacht, und so ist ihre Lebenswelt nun mehr oder weniger auf eine Busstrecke zusammengeschrumpft.

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