Portugal erscheint auf der Landkarte des Kinos oft als weißer Fleck – ein Trugschluss. Kontinuierlich entstehen hier spannende Autorenfilme. Dass sie es selten auf unsere Leinwände schaffen, hängt mit schlichten Marktmechanismen zusammen. Nur als deutsche Co-Produktionen hätten sie eine Chance auf Subvention. Und ohne Förderung lässt sich kaum mehr ein Verleih auf solche Risiken ein. Um diese unfaire Wahrnehmungslücke wenigstens ein wenig zu schließen, hat das Neuköllner Wolf Kino jetzt eine Reihe mit aktuellen portugiesischen Filmen auf die Beine gestellt. Das Besondere dabei: Die vier langen und drei kurzen Werke wurden bis auf eine Ausnahme durchweg von Frauen gedreht. Nach den Uraufführungen im Wolf-Stammhaus tourt die Reihe durch weitere Filmtheater Berlins und wird auch im Rest der Republik zu sehen sein.

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