Berlin - Funny oder Fucky? Kerstin Geffert weiß es nicht mehr so genau. In ihr Bücherregal, dezent eingelassen in eine Wand des Arbeitszimmers, hat es nur eine Hälfte des Strickfiguren-Pärchens der Künstlerin Evelin Höhne geschafft. Das pinkfarbene Wollmonster aber hat es auch alleine drauf: „Eines der Objekte, die mich zurückführen in die frühen 90er-Jahre“, beschreibt Geffert. „Damals war ‚Cheap Art‘ in Berlin das große Ding“, Jim Avignon, Norbert Bayer, 4000, all die Künstlerinnen und Künstler der Galerie Berlintokyo, „Kunst war überall“.

1992 kam Geffert aus Ostwestfalen nach Berlin, heute führt sie mit ihrer Geschäftspartnerin Silke Bolms die PR-Agentur Silk Relations. Im Loft auf der Greifswalder Straße lebt sie mit ihrem Mann Wolf Hohl, den sie schicksalhaft gleich am ersten Tag in der neuen Stadt kennenlernte, mit Sohn Kilian und Hund Bobby. Auch Letzterer macht sich im Interior bemerkbar, auf dem milchig-hellen Holzfußboden verteilt wirken die Hundespielzeuge, Tennisbälle und Quietscheschweinchen beinahe selbst wie Dekor. Passt, denn Gefferts Stil ist ohnehin humorvoll.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.