Warum können die aus Bonn, was Berlin nicht kann? Diese Frage steht längst im Raum. Berlins Künstlerschaft hat seit 1993 keine staatlich finanzierte Kunsthalle mehr. 1977 in der City West gegründet, wurde sie von der Landesregierung aus Geldmangel ersatzlos geschlossen. 2008 bis 2010 gab es eine privat gesponserte „Temporäre Kunsthalle“: eine preiswerte Leichtbau-Architektur am Schlossplatz, dicht an der Brache des abgerissenen Palastes der Republik. Den hatte sich die Szene als Ausstellungsort gewünscht, doch „Honeckers Palazzo“ war in der Berliner Republik ein Politikum. Asbest, so lautete letztlich das Abriss-Argument. Zügig begann die von vielen kritisierte Restauration des Hohenzollern-Stadtschlosses als Humboldt-Forum.

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