Berlin - Es ist nicht leicht, der Post-Postmoderne neue Facetten abzuringen. Dem Filmemacher Ulu Braun gelingt dies aber einmal mehr. „Das Glitzern im Barbieblut“ begleitet eine junge, offenbar obdachlose Mutter bei ihren urbanen Streifzügen. Dialoge mit ihrer Tochter legen sich über die Bilder, erklären aber nichts. Texte und Szenen schaffen Assoziationen, die nur auf den ersten Blick zufällig wirken. Es entfaltet sich ein von Chiffren und Codes durchzogenes Energiefeld, das voller Möglichkeiten steckt. Weggeworfene CDs, Banksy-Graffiti, Mercedes-Sterne und natürlich auch Barbiepuppen säumen einen Weg, der vom Nichts zum Nichts führt – aber enorm die Sinne schärft.

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