Berlin - Irgendwann am 28. Prozesstag, Ende März, lehnt sich Bushido nach vorn auf seinem Sitz und lächelt die Sachverständige quer durch den Saal an. „Sie müssen keine Sorge haben“, sagt er charmant zu ihr, „dass die Distanz zwischen uns hier verschwindet.“ Der Saal lacht, ich lache auch. Das ist so ein typischer Bushido-Move. „Stellen Sie sich vor, wir beide würden …“ — so beginnt Bushido gern ein Beispiel und will damit etwas erklären. Mal wird der Vorsitzende Richter Martin Mrosk in solche fiktiven Situationen verwickelt, mal die Oberstaatsanwältin Petra Leister. Immer kommt er damit durch.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.