Berlin - Lars Eidinger huscht mit einer Fernbedienung von Zimmer zu Zimmer in dem alten, still gelegten Hotel Astoria, während ihm Fans immer wieder den Weg versperren und Fragen stellen. Das prunkvolle Hotel in Bad Gastein, das hier ausnahmsweise als Ausstellungsraum fungiert, ist eigentlich geschlossen, seit Jahren steht es leer. Der Zahn der Zeit hat sich am Interieur festgebissen: Zwar wirkt das Hotel auch im Innern herrschaftlich, das Parkett unversehrt. Doch die Betten und Tapeten kreieren eine puppenstubenartige, ja fast schrullige Atmosphäre, wie aus einem Sissi-Remake-Film aus den 90er-Jahren. Man könnte auch sagen: Es ist die perfekte Kulisse für Lars Eidingers Kunst.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.