Berlin - Anastasia Klevets wird ein bisschen sentimental, wenn sie an die erste Pride Parade zurückdenkt, die sie 2013 in Berlin erlebt hat. „Das war die krasseste Erfahrung in meinem Leben“, sagt die ehemalige Sankt Petersburgerin. „Das erste Mal habe ich mich frei gefühlt.“ Anastasia identifiziert sich als queer. Ihre damalige Reise aus Sankt Petersburg nach Berlin habe ihr einen Eindruck von Freiheit vermittelt und sie regelrecht glücklich gemacht. „Der ganze Druck fiel plötzlich herunter. In Russland musste ich immer aufpassen, was ich tue. Ich konnte meine Freundin nicht öffentlich küssen. Ich musste darüber nachdenken, was ich sage, wenn sie mich im Krankenhaus besucht. Als ich nach Berlin kam und die Pride Parade gesehen habe, sagte ich mir: ‚So will ich leben.‘“

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