Graz - Wer die beliebteste Politikerin von Graz, der Hauptstadt der Steiermark, sprechen will, trifft sie nicht in ihrem Büro im kuppelgekrönten Rathaus am schmucken Hauptplatz, sondern im Volkshaus, Brennpunktviertel Gries, früher als Rotlichtbezirk berüchtigt, heute als Hotspot der Drogenkriminalität. Ein Zettel am Haupteingang weist den Weg: „Sprechstunde unter der Treppe rechts“. Vor der Tür dösen auf einer Bierbank zwei ältere Männer in der Spätsommersonne, Unterlagen vor sich auf dem Tisch. Sie brauchen Hilfe. Und Geld. Also kommen sie zu Elke Kahr und damit zu den Kommunisten.

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