Berlin - Litauen grenzte bis 1945 an Deutschland. Heute liegt es für die meisten Westeuropäer wie das gesamte Baltikum in gefühlt unendlicher Ferne. Nur in Krisen rückt es näher, wie jetzt, angesichts der durch Lukaschenko forcierten Fluchtbewegungen. In Berlin tummelt sich allerdings eine rege baltische Community. Ihr ist es zu verdanken, dass wir an die Pulsschläge aus Estland, Lettland und Litauen unmittelbar angeschlossen sind. Man braucht nur hinzuschauen – auf die Kinoleinwand zum Beispiel. Bereits zum elften Mal versorgt uns das Festival „Litauisches Kino Goes Berlin“ mit jüngsten Filmen. In ihnen zeigt sich, wie eng die gegenwärtigen Verwerfungen mit den Tragödien des 20. Jahrhunderts verbunden sind, dass die Zukunft nicht ohne diese Zusammenhänge zu denken ist. Dies wird in nahezu allen Filmen des Programms deutlich.

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