Miami - Einfach weg, nicht mehr da. Von jetzt auf gleich. Kurz dachte man am vergangenen Sonntagabend an einen Hackerangriff. So unwirklich erschien die Meldung auf Virgil Ablohs Instagram-Account, der Louis-Vuitton-Designer sei überraschend mit nur 41 Jahren gestorben. Als kurz darauf auch die Marke selbst sowie der Mutterkonzern LVMH und andere Modehäuser kondolierten, wurde die Nachricht zur schrecklichen Gewissheit. Abloh, der fröhliche Intellektuelle, der geniale Hansdampf in allen Gassen, der omnipräsente Sympathieträger, hatte seit zwei Jahren gegen einen Krebstumor im Herzen gekämpft – und diesen Kampf nun verloren. Und kaum jemand hatte davon gewusst. Noch bis Sonnabend soll er an den Vorbereitungen zweier großer Events beteiligt gewesen sein, die dann tatsächlich auch am Dienstag und Mittwoch in Miami stattfanden: die Präsentation seiner Louis-Vuitton-Männerkollektion für nächsten Sommer und die Enthüllung eines neuen Maybach, des zweiten Showcars, das er gemeinsam mit dem Mercedes-Kreativchef Gorden Wagener entwickelt hatte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.