Berlin - Im Laden von Florian Remmler, 44, muss die Berliner Wegwerfgesellschaft draußen bleiben. Wer hier eintritt, tritt in eine völlig andere Welt des Konsums. Die Kundschaft bringt eigene Verpackungen mit und füllt sich die Ware selbst ab. Müsli rieselt in Einweggläser, Spülmittel wird gezapft, Zahnpasta in Pulverform löffelweise abgefüllt. Auf rund 80 Quadratmetern bietet Remmler rund 500 Produkte an. Der Einkauf kostet neben Geld vor allem auch Zeit, spart dafür aber Müll. „Ich will Menschen die Möglichkeit geben, verpackungs- und plastikfrei einzukaufen“, sagt der Inhaber. Sein Geschäft in Wilmersdorf ist einer von insgesamt fünf „unverpackt“-Läden in ganz Berlin. Es sind gallische Dörfer im täglichen Kampf gegen den Müll.

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