Alles wird gut! Der Troika-Schlitten gleitet durch den Winterwald, das arme Bauernmädchen sitzt neben der geläuterten Herrscherin, sie fahren der aufgehenden Sonne entgegen. Die Peiniger hingegen wurden in Hunde verwandelt, die hilflos kläffend dem majestätischen Gefährt nachlaufen. „Die zwölf Monate“ begeistert Jahr für Jahr unzählige Kinder. Er gilt als einer der besten Trickfilme aller Zeiten. Der Vergleich zu Disney braucht nicht gescheut zu werden, im Gegenteil. Die Geschichte um Gut und Böse ist intelligent erzählt, die Animationen sind geschmeidig und originell. Vor allem die Musik fällt wesentlich komplexer aus als bei der zeitgleich entstandenen US-Großproduktion „Susi und Strolch“. Was aber mag im Winter 1956 im sowjetischen Publikum vorgegangen sein? Würde jetzt alles gut werden?

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