Gibt es einen ähnlich abgenutzten, unscharfen und ideologisch verbrämten Begriff wie Freiheit? Fragt Maggie Nelson gleich zu Beginn ihres neuen Buches „Freiheit“. Natürlich könnte sie die Frage verneinen und ihre kritische Aufmerksamkeit auf zeitgemäßere, womöglich wichtigere Themen richten. Fürsorge vielleicht, Verpflichtung und Zusammenleben in einer immer ungewisseren Zukunft. „Warum nicht anerkennen, dass sich die große Zeit der Freiheit womöglich ihrem Ende zuneigt, dass die anhaltende Obsession mit ihr ein Todestrieb sein könnte?“

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