Berlin - Nach ihrem erdrutschartigen Sieg wird die amtierende Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) auch die nächste Landeschefin Mecklenburg-Vorpommerns werden. Fast 40 Prozent der Wählerinnen und Wähler entschieden sich am Sonntag für sie, ein Plus von 9 Prozent. Die Genossinnen und Genossen profitierten dabei auch vom Aufschwung der Bundes-SPD – erst seit Mai konnte die Partei auch im Nordosten den Abstand zu den anderen Parteien erheblich ausbauen. Gleichzeitig verlor die Union, bisherige Koalitionspartnerin, knapp 6 Prozent, kommt somit nur noch auf 13,3 Prozent der Stimmen. Zweitstärkste Kraft ist wie auch nach der Landtagswahl 2016 die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD), auch sie muss aber herbe Verluste verdauen und erreicht nur noch 16,7 Prozent der Wählerinnen und Wähler. Damit wird sie abermals stärkste Oppositionskraft im Schweriner Landtag. Die auf Bundesebene bereits als Königsmacher bejubelten Parteien FDP und Grünen erleben auch im drittkleinsten Bundesland einen Aufschwung: Sie ziehen erstmals seit 2011 beziehungsweise 2016 wieder in das Schweriner Schloss ein.

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