Berlin - Ein bisschen sieht es aus, als würde sie frieren, diese Frau Mitte 30, wie sie da sitzt in ihrer Strickjacke über dem Rollkragenpullover, die Schultern leicht angezogen und die Hände auf dem Schoß verschränkt. Von der Erscheinung könnte man sie für eine Kunstlehrerin halten oder eine Hebamme, dass sie einmal für eine Weile die mächtigste Frau der Welt sein wird, darauf deutet beileibe nichts hin. 1991 schoss die Fotografin Herlinde Koelbl ihr erstes Porträt von Angela Merkel, kurz nachdem diese als Neuling in der Politik das Ministeramt für Frauen und Jugend (laut Gerhard Schröder bekanntlich „Gedöns“) übernommen hatte.

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