Berlin - Im Büro des Staatsanwalts, das sich im Potsdamer Justizzentrum befindet, ist eine große Weltkarte an der Wand angebracht. Auf dem Boden davor stehen vier blaue Kisten. Sie sind gefüllt mit rosafarbenen, teils schon vergilbten Heftern. Es sind Akten eines Delikts, das der Potsdamer Oberstaatsanwalt Jürgen Flügel vor fast 20 Jahren bearbeitet hat und das er eines der spannendsten Verbrechen nennt, das er als Leiter der Abteilung Wirtschaftskriminalität auf dem Tisch hatte. „Eigentlich war es nur ein schlichter Betrug und nicht einmal besonders kompliziert“, sagt der Jurist mit Blick auf die blauen Kisten. Doch die Flucht des mutmaßlichen Täters vor Gläubigern und der Polizei war filmreif, die Schadenssumme, um die es ging, riesig: 18 Millionen Euro. Der Fall sorgte für Schlagzeilen.

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