„Die Geschichte des Dritten Reichs muss teilweise umgeschrieben werden“, proklamierte Peter Koch, Chefredakteur des Stern, am 28. April 1983 im Editorial. Was folgte, löste den größten Medienskandal der Bundesrepublik aus. Für knapp zehn Millionen Deutsche Mark hatte das Magazin die vermeintlichen Tagebücher von Adolf Hitler dem Kunstfälscher Konrad Kujau abgekauft, der diese mit erstaunlich wenig Mühe und Recherche im Homeoffice fabriziert hatte. Nur eine Woche nach dem ersten Druck wusste das auch der Rest der Welt, eine Katastrophe für den Stern und eine Blamage für die gesamte deutsche Medienlandschaft.

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