Boltenhof/Fürstenberg/Havel - Gute Aussichten: Eine generationenüberdauernde Buche, an der eine Schaukel baumelt, eine Allee mit Blickachse, weiter hinten eine Koppel mit Schafen und Eseln, dann das weite Nichts Brandenburgs. Die einen schwitzen in der Bauwagensauna mit Panoramascheibe, die anderen in der zum Arbeitsplatz umfunktionierten Scheune über ihren Projekten. Wer hierher kommt, hat die Wahl. Eine luxuriöse Auszeit von Berlin, deren Anfahrt kaum länger dauert als mit den Öffentlichen von Lichtenberg nach Wannsee? Oder die Landlebenruhe nutzen, mit Highspeed-Internet? Gut Boltenhof kann beides. „Um zu uns zu gelangen, müssen Sie nur der Straße folgen, die aussieht, als würde nach der nächsten Kurve das Ende der Welt kommen“, heißt es auf der Website. Von wegen Ende: Vom Parkplatz aus führt eine grob gepflasterte Lindenallee auf ein zweistöckiges Gebäude zu, mit schaffellweißer Fassade und ochsenblutroter Tür. In Sichtweite stapft ein Mitarbeiter in Gummistiefeln vorbei, von irgendwoher muht es. Sonst: Stille.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.