Berlin - „Ich werde bald zum Mörder. Gut und Böse, das eine geht ohne das andere nicht. Ich will böse sein.“ Als der Gewaltverbrecher Frank Schmökel am 1. November 2000 diese Sätze in einem Brief an einen Kumpel im Maßregelvollzug schreibt, den er Schröderich nennt, ist er seit einer Woche auf der Flucht. Diese hat eine der größten Polizeiaktionen in Brandenburg ausgelöst. Hunderte Polizisten fahnden nach dem 1,92 Meter großen Hünen. Schmökel sitzt zu dieser Zeit unweit von Strausberg in einer Gartenhütte, in die er drei Tage zuvor eingebrochen ist. Er trinkt Brause, isst Äpfel und gesalzene Nüsse und raucht, so schreibt er, „schwarzen Tee. Igit, Igit.“

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