Berlin - Mit einem Körnchen Wehmut erinnert man sich heute an die Anfangstage der Pandemie: an die gesamtgesellschaftliche Verunsicherung, die zwar furchterregend und disruptiv war, zig Menschenleben kostete und ganze Versorgungssysteme auf den Kopf stellte. Die aber auch eine Hoffnung weckte, dass wir womöglich als Gesellschaft lernen könnten, neu und anders über die Welt nachzudenken. Über globale Solidarität und nationale Grenzen, übers Klima und das Reisen, Sozialleistungen und Verteilung, Kunst und Kultur. Doch die Hoffnung auf eine globale Perspektive wich bald einer hyperlokalen, der es in erster Linie darum zu gehen schien, zum Alten zurückzukehren, anstatt Neues auszuprobieren. 

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