Berlin - Heute wird gewählt. Es geht um jede Stimme. Da kommen schlechte Schlagzeilen gar nicht gut. Die Bild-Zeitung titelte gestern: „SPD-Chefin Esken kanzelt Rentner (77) ab“. Was war passiert? Ein Berliner Rentner, der von einer schmalen Rente lebt, ärgert sich über die Pläne der SPD, die Miete zu deckeln und ein Teil der CO2-Umlage auf Vermieter umzulegen. Sein Name: Conny. Conny war jahrelang selbst ein Genosse, wie er sagt, er sei jedoch aus Frust über die Koalition mit der Linkspartei aus der SPD ausgetreten. Seitdem ärgert er sich, dass Kleinvermieter von der SPD so schlecht behandelt werden. „Hallo Frau Esken“, schreibt er bei Twitter. „Ich habe als Rentner 980 Euro Rente, dazu eine Wohnung in Berlin, die ich für 540 Euro an Senatsangestellte vermiete – ich brauche die rund 1500 Euro zum Leben!“ Doch vieles an der Geschichte passt nicht recht zusammen. 

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