Berlin  -  Es war ein Paukenschlag: Am Abend des Pfingstmontag wurde bekannt, dass das Wohnungsunternehmen Vonovia, Besitzer von 414.715 Wohnungen bundesweit, den Berliner Platzhirsch Deutsche Wohnen (154.600 Wohnungen) übernehmen will. Anders als vor fünf Jahren soll die Deutsche Wohnen diesmal mit der Übernahme einverstanden gewesen sein.

Der frühere Übernahmeversuch durch Vonovia war daran gescheitert, da zu wenige Aktionäre dem Konzern ihre Anteile offerierten. Nur etwa 30 Prozent der Deutsche-Wohnen-Aktionäre wollten sich damals von den Papieren trennen. In unbekannter Eintracht traten am Dienstag der regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) zusammen mit Vonovia-CEO Rolf Buch und DW-Vorstandschef Michael Zahn zu einer Pressekonferenz vor die Kamera.

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