Der 24. Dezember ist ein lauer Tag auf der griechischen Kykladeninsel Paros, etwas bewölkt, kein Wind. In den weihnachtlich geschmückten Dörfern kehrt nach einer sehr betriebsamen und bis weit in den Herbst ausgedehnten touristischen Saison endlich Ruhe ein. Letzte Besorgungen, An- und Abreisen am Hafen, Verwandte abholen, miteinander Weihnachten feiern. Auf Paros leben fast 14.000 Einwohner, darunter viele Eingewanderte sowie griechische und ausländische Pendler. Die Dunkelheit setzt früh ein, die Straßen sind leer. Gegen 22 Uhr ist von der Nordseite der Insel aus plötzlich ein helles Licht sichtbar, dann noch eines und noch eines. Bei längerer Beobachtung ist erkennbar, dass die Lichter langsam, aber stetig hinabsinken. Und bald erscheint die nächste und dann die nächste Lichtkugel am Himmel: Es sind, wie sich schnell herausstellt, Leuchtraketen, die den Zweck haben, das Meer zu beleuchten.

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