Saint-Rémy-de-Provence - Aus der Not heraus entstanden, umgenäht und neu angepasst: Das sind die Charakteristika des aus der Nachkriegszeit bekannten sogenannten Trümmerfrauenkleids. Das meist gemusterte Kittelkleid, oft mit kleinen Puffärmeln, gesmokter, hoch sitzender Taille und ausgestelltem Rocksaum brachte damals ein wenig Feminität in die Nachkriegsmode. Später wurden die Kleider zugunsten neuer Anschaffungen schnell ausrangiert, weil sie ja für eine Zeit der Entbehrung standen.

Das ist lange her. Jetzt haben wir Sommer 2021, und plötzlich sieht man das Kleid wieder überall. Easy zu tragen, löst das Modell den Hippie- und Tunika-Trend der vergangenen Jahre ab. Und tatsächlich, nicht zu kurz und nicht zu lang, passt es in seiner farbenfrohen Luftigkeit zur wiedererlangten Freiheit, die wir auf Café- und Restaurantterrassen ausleben. Immer chic und dabei nicht zu casual, so macht es nach dem Lockdown jetzt besonders Spaß, sich farbenfroh zu präsentieren.

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