Levan schlurft mit seinem Gitarrenkoffer durch Tiflis. Er geht seinen alten Kumpels auf die Nerven, schnorrt Wodka oder hängt einfach nur rum. Die winzige Wohnung teilt er sich mit seiner Mutter, die gern Poeme auf Stalin darbietet. Levan war in den 90ern eine große Nummer in Georgiens Independent-Rockszene. Seine Band hieß „Dead Soul's Vacation“, so wie der Film über ihn. Als sich endlich die Chance für einen Wiedereinstieg in die Musikszene öffnet, verschläft er seinen Auftritt. Filmemacherin Keko Chelidze porträtiert die tote Seele Levans liebevoll. Retten kann sie ihren „Helden“ nicht.

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