Schönefeld - Die meisten Berliner sind ja Masochisten. Sie brauchen die Unfähigkeit der Verwaltung inzwischen wie die Luft zum Atmen. Schon lange gilt es in der größten deutschen Stadt als schick, sich über die prekären Zustände und die Misswirtschaft aufzuregen oder sie als humorvolles Element in die Gespräche bei einer Dinner-Party einzubauen. Und das hat natürlich seine Gründe. Denn vor dem Mauerfall hing West-Berlin am Tropf der BRD. Um die Kaufkraft im eingekesselten Westteil der Stadt überhaupt aufrechtzuerhalten, wurde vor allem der öffentliche Sektor fleißig aufgebläht.

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