Berlin - Dass Menschen bereit dazu sind, selbst die skurrilsten Behandlungen über sich ergehen zu lassen, um gängigen Schönheitsidealen zu entsprechen, ist bekannt. Dass besonders hoffnungslose Fälle und solche, bei denen wahre Leiden – seien sie physischer oder psychischer Natur – im Spiel sind, nicht einmal davor zurückschrecken, sich voll und ganz einem Guru, einem spirituellen Führer, zu verschreiben, ebenso. Sogar dann, wenn dessen Methoden gegen ihre Prinzipien verstoßen – entscheidend ist, dass das Versprechen auf Heilung glaubhaft vermittelt werden kann.

Masha ist darin Expertin. Engelsgleich gespielt von Nicole Kidman, ist sie in ihrer zarten Statur, mit ihrer feinen, blassen Haut und ihren wehenden weißen Kleidern eine wahre Erscheinung. Gebrochen wird diese Grazilität jedoch nicht nur durch einen bisweilen verschroben wirkenden russischen Akzent, sondern vor allem durch ihr bestimmendes, manchmal sogar herrisches Auftreten. Als Leiterin des sagenumwobenen Spa-Resorts „Tranquillum House“ ist sie das Epizentrum der achtteiligen Miniserie „Nine Perfect Strangers“.

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