Vor ein paar Jahren empfahl mir ein Arzt, ich solle es doch mal mit Stricken probieren anstatt mit Prozac, um zu innerer Ruhe zu finden. Und das, obwohl ich mehrmals betonte, ich würde „für einen Freund fragen“. Frechheit. Ich kaufte also Stricknadeln „für den Freund“ und neonfarbene Wolle, um stricken zu lernen. Zwar hatte ich das mal in der Schule gemacht, aber da habe ich auch mal Französisch und das Prinzip der schiefen Ebene gelernt, und beides ist mir so fremd wie die vierte Dimension. Als ich mal eine französische Reisegruppe in Portugal kennenlernte, sagte ich ständig Dinge wie „mais, oui“,„pas de problème“ und „oh, lala“. Das war’s dann aber auch.

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