Berlin - Der brasilianische Film „Três tigres tristes“ (Drei traurige Tiger) spielt drei Jahre in der Zukunft. Die Welt durchläuft die siebte oder achte Pandemie-Welle, alle tragen Masken, und nur wer genau hinsieht, bemerkt kleine Veränderungen für den Alltag in São Paulo: Es gilt ein allgemeines Kussverbot für den öffentlichen Raum, alle haben ein Spray dabei, mit dem sie sich permanent ins Gesicht, auf die Hände und manchmal auch in den Mund sprühen – außerdem vergessen die Menschen im Film ständig Dinge. Sie erkennen Freunde nicht mehr oder müssen an Selbstverständlichkeiten erinnert werden. Das sei die Spätfolge der mysteriösen Krankheit, die sich gerade weltweit ausbreite, heißt es nur. Manche seien daran gestorben. Doch aktuell, das sagen sich die Menschen in „Três tigres tristes“ oft, sei man immerhin in der „goldenen Phase“ der Pandemie.

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