Berlin - Die Zahl ist beeindruckend: 778.000 Berliner haben keinen deutschen Pass. Das sind mehr als 20 Prozent der fast 3,8 Millionen Menschen, die in der Hauptstadt leben. Viele der Einwanderer, Flüchtlinge oder Expats, die wegen guter Jobs nach Berlin gekommen sind, können wenig oder gar kein Deutsch. Anders als für die in Berlin aufgewachsene Bevölkerung ist die Bewältigung des Alltags für sie erschwert. Es gibt im Internet unzählige Facebook-Gruppen für Wahlberliner, meist nach Herkunftsländern sortiert. Sie tauschen sich in ihrer Heimatsprache über das Leben in Berlin aus, erzählen einander, warum sie hergekommen sind und helfen sich gegenseitig bei der Bewältigung der unzähligen Probleme mit der deutschen Bürokratie.

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